Schwan, perforiertes Osterei von H. Opiola.
 
Elefanten Osterei

Schwan (Wilhelm Hey)

Höre du, Knabe am Ufer da,
komm meinen Kindern nicht zu nah!
Du, laß das böse Werfen nun!
Ich mag sonst niemandem übel tun;
doch nun lauf schnell, sonst sollst du sagen,
wie derb ich kann mit den Flügeln schlagen.

Der Knabe sprang geschwinde davon,
er fürchtete sich vor dem bösen Lohn.
Der Schwan lief ihm nach ein kleines Stück,
kam schnell dann zu seinen Kindern zurück.
Er mochte sich lieber an ihnen freun
als jagen so hinter jenem drein.


Schwan und Kind (Wilhelm Hey)

Kind dort, was scheust du dich?
Gar nicht so bös bin ich,
schwimme daher ganz sacht,
daß es kein Wellchen macht;
möchte dich nur fragen eben:
Willst du ein Stückchen Brot mir geben?

Das Kind trat zu dem Teich heran
und freute sich an dem schönen Schwan,
wie rein und weiß war sein Gefieder,
wie sanft er schwamm so hin und wieder!
Es wurde bald mit ihm bekannt,
ließ das Brot ihn nehmen aus seiner Hand.